Kreisauskunftsbüro
KAB - Kreisauskunftsbüro beim Kreisverband Rhön-Grabfeld
Vor allem Ältere werden sich noch an den Suchdienst des Roten Kreuzes erinnern, der in Kriegs- und Nachkriegszeiten in akribischer Kleinarbeit durch Krieg und Vertreibung getrennte Familien zusammenführte, Angehörige suchte oder nach dem Verbleib von Vermissten und Verschollenen forschte. Millionen Familien konnte geholfen oder zumindest wieder Hoffnung vermittelt werden, berichtet das Rote Kreuz.
Verheerende Katastrophen, wie Hochwasser, Flugzeugabstürze, große Unfälle, aber auch mögliche kriegerische Konflikte oder die neuen Bedrohungen durch weltweiten Terrorismus begründen die Notwendigkeit entsprechende Ressourcen auch heute zur Verfügung zu haben. Das Rote Kreuz unterhält bereits zentrale Einrichtungen, die auf Personenanfragen und Personensuche spezialisiert sind, beispielsweise die "Nationale Auskunftsstelle", die das Deutsche Rote Kreuz im Auftrag der Bundesregierung eingerichtet hat. Doch die Basis soll nun wieder breiter angelegt werden. Bei allen BRK–Kreisverbänden bestehen Kreisauskunftsbüros - kurz KAB -, die mit den technischen Mitteln unserer Zeit arbeiten und für die ehrenamtliche Kräfte gesucht werden.
Helga Werner, beim BRK–Kreisverband Rhön Grabfeld für den Bereich KAB zuständig, hofft auf "motivierte Leute", die bereit sind, nach einer eintägigen Grundausbildung im KAB–Team ehrenamtlich mitzuarbeiten.
Der Zeitaufwand sei bescheiden, denn in der Regel beschränken sich die Zusammenkünfte vor allem darauf, auf dem neuesten organisatorischen und technischen Stand zu bleiben.
Etwa 15 – 20 ehrenamtliche Mitarbeiter, so schätzen die Experten, sollten auch in Krisenfällen für ein KAB ausreichen. Die eigentliche Bewährungsprobe für das KAB komme, wenn vielleicht hunderte oder gar tausende von Menschen ähnlich wie nach den Septemberereignissen von New York verzweifelt nach möglicherweise betroffenen Angehörigen, Freunden und Kollegen suchen. "Anderen Menschen helfen können, ist eine ganz wichtige Motivation für unsere Arbeit beim Roten Kreuz". Das KAB ist in krisenhaften Situationen rund um die Uhr besetzt und für viele Menschen das Zentrum aller Hoffnungen, weiß KAB–Leiterin Helga Werner. Deshalb erfahre dieser KAB – Einsatz besondere Wertschätzung, die Mitarbeiter werden bei Bedarf in der Regel von ihrem Arbeitgeber freigestellt.
Bei Interesse an einer Mitarbeit im KAB gibt es weitere Auskünfte unter
(09771)-6123-0
- Ihr Ansprechpartner:
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Thomas SchlottTel: 09771 612331
